Bitte nehmen Sie bei Fragen, Anregungen und sonstigen Anliegen Kontakt zu uns auf!
Göppingen – Im Mai 2010 befragte die Universität St. Gallen die 78 TZM-Mitarbeiter und untersuchte das Personalmanagement des Unternehmens. Das Ergebnis: Die Firma erhält am 27. Januar 2011 von Mentor Wolfgang Clement in Duisburg das Gütesiegel „Top Job“ und steht damit in der Liste der besten Arbeitgeber Deutschlands.
Das Transferzentrum bietet Engineeringdienstleistungen sowie Softwareentwicklungen für die Automobilindustrie und die Medizintechnik an – und arbeitet damit in echten Zukunftsbranchen. Genau deshalb ist die Geschäftsleitung auch bereit, überdurchschnittlich in die persönliche und fachliche Entwicklung der Mitarbeiter zu investieren, wie es die wissenschaftliche „Top Job“-Untersuchung dem Unternehmen bescheinigt: „Gerade in der Entwicklungsarbeit ist das Know-how der Mitarbeiter der Schlüssel zum Unternehmenserfolg“, erklärt Personalleiterin Sandra Welter. Besonders gute Erfahrungen hat TZM mit zertifizierten Schulungen inklusive Abschlussprüfung gemacht, sei es in Sachen Softwaresicherheit oder Projektmanagement. „Solche Trainings haben für den Mitarbeiter eine besondere Wertigkeit, und auf die Kunden macht die Kompetenz der Belegschaft Eindruck“, weiß die Managerin aus Erfahrung.
Als Entwicklungsdienstleister wollen die Göppinger weiter systematisch wachsen. „Aber nicht um jeden Preis“, macht Welter deutlich. „Das Menschliche darf dabei nicht auf der Strecke bleiben.“ In diesem Sinne soll das Unternehmen auch künftig positioniert werden – eine Vision, die durch das Führungspersonal mitgetragen wird. So herrscht in Göppingen beispielsweise ein ergebnisorientierter Führungsstil, etwa in den jährlich stattfindenden Mitarbeitergesprächen. Darin wir die Leistung jedes Einzelnen anhand von 18 Kriterien beurteilt. Genauso fließt aber auch das Feedback von Kollegen und Kunden mit ein.
Prof. Dr. Heike Bruch und ihr Team vom Institut für Führung und Personalmanagement der Universität St. Gallen untersuchten die Arbeit von 169 Personalabteilungen mittelständischer deutscher Firmen aller Branchen. Sie analysierten alle wichtigen Personalinstrumente und führten eine Mitarbeiterbefragung durch, an der sich mindestens 80 % der Belegschaft beteiligen mussten. Die 72 besten, darunter TZM, tragen das Gütesiegel „Top Job“ nun für ein Jahr.
„Die Auszeichnung basiert auf der Meinung unserer Mitarbeiter, das macht uns schon stolz“, sagt Welter. „Außerdem wissen wir nun, was die Belegschaft über unser Arbeitsklima denkt. Das war uns wichtig, denn nur so können wir uns als guter Arbeitgeber langfristig weiterentwickeln und die richtigen Maßnahmen einleiten.“
Im Schnitt arbeiten 493 Mitarbeiter bei den 72 besten Arbeitgebern im Mittelstand. Jedes der „Top Job“-Unternehmen plante 2010 durchschnittlich 74 Neueinstellungen. Mehr als jede zweite der 72 „Top Job“-Firmen 2011 ist ein Familienunternehmen. Die Tatsache, dass darunter auch 11 Weltmarktführer und 21 nationale Marktführer sind, beweist, dass gute Arbeitgeber auch wirtschaftlich erfolgreich sind. Mehr als die Hälfte der Firmen zahlt ihren Mitarbeitern folgerichtig eine übertarifliche Entlohnung.
Weitere Informationen zu TZM, zu den anderen 71 ausgezeichneten Preisträgern und zum Projekt „Top Job“ gibt es unter www.topjob.de.
Der Mentor
Mentor des Projekts ist Wolfgang Clement.
Die wissenschaftliche Leitung
Seit 2005 ist Dr. Heike Bruch der wissenschaftliche Kopf von „Top Job“. Sie ist Professorin und Direktorin am Institut für Führung und Personalmanagement an der Universität St. Gallen.
Der Organisator: compamedia GmbH, Mentor der besten Mittelständler
compamedia organisiert Benchmarkingprojekte für den Mittelstand. Mit ihren bundesweiten Unternehmensvergleichen „Top Job“, „Top 100“, „Top Consultant“ und „Ethics in Business“ prämiert und begleitet sie Unternehmen, die in den Bereichen Personalmanagement, Innovation, Beratung und Wertemanagement Hervorragendes leisten.
Die Kooperationspartner
Partner sind: GESAMTMETALL, HRM.de, die „Zukunft Personal“, die SchmidtColleg GmbH & Co. KG, die Messe PERSONAL. Medienpartner ist die Süddeutsche Zeitung.